Das Unternehmen

Die Firma Orthopädie-Schuh-Technik Löffler wurde 1984 durch Gabi Löffler und Karl-Heinz Löffler, der damals schon auf 15 Jahre Berufserfahrung aufbauen konnte, gegründet. Die erste Erweiterung mit gleichzeitiger Renovierung des Betriebs fand im Jahr 1988 statt. Hier wurde hauptsächlich die Werkstatt vergrößert.

Ein kompletter Umbau des Betriebs mit neuem Interieur des Ladenbereiches und Neugestaltung  des Anmessraumes folgte 2003, wobei ebenfalls die Werkstatt vergrößert wurde. Im Zuge dessen entschloss man sich den Verkauf von Bequemschuhen mit in das Leistungsspektrum aufzunehmen, um das Angebot zu komplettieren.

Im selben Jahr erreichte Matthias Löffler bei der Gesellenprüfung den Leistungswettbewerb und wurde Kammer-, Landes- und dritter Bundessieger. Hier erhielt er eine Förderung und absolvierte dann 2004 den Teil III und IV der Meisterprüfung und 2005 den „Betriebswirt des Handwerks“.

Worauf er von April bis September 2006 in Langen zur Meisterschule ging und den Meisterbrief erhielt. Seither besucht er laufend Fortbildungen.

Seit April 2007 ist auch Matthias´ Ehefrau Anna im Verkauf  tätig, die aber im Moment in  Elternzeit ist.

Unser erfahrener Altgeselle Siegfried Koschewski aus Bondorf, der schon seit 1989 bei uns beschäftigt ist, feierte 2009 sein 20- jähriges Betriebsjubiläum.

Außerdem ist Frau Valentina Reeb aus  Ofterdingen schon seit zehn Jahren bei uns tätig.

Zum jetzigen Zeitpunkt beschäftigt Firma Löffler  sieben Mitarbeiter.

Aktuell ist der gesamte Betrieb erfolgreich nach DIN EN ISO 13485:2007 zertifiziert und wird regelmäßig überprüft.

 

 

Geschäftsführer

Karl-Heinz Löffler

Position Unternehmen

Meister

Profil anzeigen

Karl-Heinz Löffler

Matthias Löffler

Meister

Matthias Löffler

Assistenz
Valentina Reeb

Assistenz

Valentina Reeb

Gabi Löffler

Assistenz

Gabi Löffler

Schufachverkäuferinnen
Jutta Feldberger

Schufachverkäuferin

Jutta Feldberger

Barbara Lorenz

Schufachverkäuferin

Barbara Lorenz

Martina Sautter

Schufachverkäuferin

Martina Sautter

Werkstatt
Siegfried Koschewski

Werkstatt

Siegfried Koschewski

Auszubildender
Lukas Hirschler

Auszubildender

Lukas Hirschler

Gut zu Fuß

in Alltag, Beruf und Freizeit

Ob im aktiven Alltag, in der Freizeit oder im sportlichen Bereich – unsere Füße sind täglich extremen Belastungen ausgesetzt. Deshalb ist es sehr wichtig, den Füßen die Aufmerksamkeit zu widmen, die sie benötigen. Unsere Einlagen werden speziell nach den Bedürfnissen unserer Kunden gefertigt und unterstützen gesundes Gehen und Laufen wirkungsvoll.

Wer sich im Alltag viel bewegt oder regelmäßig Sport treibt, beansprucht automatisch Füße und Gelenke intensiver. Die vermehrte Belastung, die dadurch auftritt kann zu Schäden oder Schmerzen an Fuß und Bein führen. Deshalb werden die Einlagen auch nach den individuellen Ansprüchen des Kunden gefertigt.

Diese Ansprüche werden beim Maßnehmen ermittelt:

Hier werden eventuelle Fußfehlformen erkannt, die Korrekturfähigkeit des Fußes geprüft und das Schuhwerk begutachtet. Im persönlichen Gespräch mit dem Kunden wird natürlich auch hinterfragt welche Probleme wann auftreten.

Das eigentliche Maßnehmen geschieht mittels Blauabdruck, elektronischer Fußdruckmessung oder über ein individuell über den Fuß gefertigtes Gipsmodell.

Dies ist die Grundlage für eine optimale Einlagenversorgung und Ausgangspunkt der eigentlichen Einlagenfertigung.

Jurtin Einlagen

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Das Jurtin-Einlagen prinzip basiert auf einer Vakuumtechnik, bei der der unbelaste, korrigierte Fuß der Ausgangspunkt der Einlagenherstellung ist.

 

Hier wird ein Eilagenrohling direkt an den Fuß modelliert und gleichzeitig korrigiert, um eine absolute Lotstellung des Fersenbeins zu erreichen.

 

 

Maßschuhe

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Wir fertigen Schuhe nach Maß

Die Herstellung von orthopädischen Maßschuhen ist die eigentliche Tätigkeit unseres Handwerks.

Sie werden nach den jeweiligen Gegebenheiten eines jeden Patienten gefertigt.

Orthopädische Maßschuhe werden angefertigt, wenn eine Versorgung mit Einlagen und orthopädischen Zurichtungen nicht den gewünschten Erfolg bringen. Oder auch bei Füßen, die so deformiert sind, dass sie in keinen normalen Schuh mehr passen.

In diesem Bereich gibt es verschiedene Elemente, die in einen solchen orthopädischen Maßschuh eingebaut werden können.

Angefangen von so genannten Abrollhilfen über Vorfußersatz bei Amputation bis hin zu versteifenden Elementen im Schaft.

Diese Vielzahl an Elementen ermöglicht eine Fertigung des orthopädischen Maßschuhs der genau zu den individuellen Bedürfnissen des zukünftigen Trägers passt.

Zuerst wird ein Leistenmodell mit Fußbettung nach den Maßen der Füße gefertigt. Darüber wird ein so genannter Probeschuh gezogen, mit dessen Hilfe die korrekte Passform kontrolliert wird. Jetzt werden die Farbe, das Leder und das Modell ausgesucht und der Schaft genäht.

Anschließend folgt das Zwicken des Schuhs. Hierbei wird der Schaft über den Leisten gewalkt. Als letzter Schritt wird nun der Schuhboden je nach Bedarf, Funktion und Wusch aufgebaut.

Selbstverständlich muss bei einem solchen Schuh nicht auf eine ansprechende Optik verzichtet werden. Sowohl Form als auch Lederart und Farbe können frei gewählt werden.

Natürlich entsprechen alle unsere Materialien dem Medizinproduktegesetz und schließen damit Hautreizungen und sogar Allergien vollständig aus.

Natürlich fertigen wir nicht nur Schuhe für Problemfüße, sondern auch Maßschuhe für den Kunden, der einen perfekt passenden Schuh zu schätzen weiß oder einen Schuh möchte, den sonst keiner hat.

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Wir haben sicher den passenden Schuh für Sie, egal ob weit, schmal, lang oder kurz!

Bequemschuhe

Unser freundliches Fachpersonal im Bereich Bequemschuhe berät sie gerne umfassend.

Vertrauen sie auf unsere nunmehr 25-jährige Erfahrung und unseren geschulten Blick für Formen, Farben und Funktion.

Bei uns finden Sie nicht nur die optimale Passform, sondern auch eine besonders ansprechende Optik.

Selbstverständlich sind unsere Schuhe auch für ihre maßgefertigten Einlagen geeignet.

Marken mit denen wir arbeiten:

Think! Meindl Szabor Lucro Finn Actiflex Solidus Hartjes

Diabetiker

Diabetes

In Deutschland sind circa 3-6 % der Bevölkerung an Diabetes Mellitus erkrankt. Von diesen etwa acht Millionen Menschen haben 90% den Typ2 Diabetes, den so genannten Altersdiabetes. Diabetes Mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, ist unheilbar und begleitet die Patienten ein Leben lang. Folgen dieser Krankheit können langfristig eine Nierenschädigung, Durchblutungsstörungen, Sehbehinderung, Verdauungsstörung und Nervenschädigung sein.

Aber

Was haben meine Füße und Schuhe damit zu tun?

Der diabetische Fuß ist gekennzeichnet durch eine Polyneuropathie (PNP), also eine Nervenstörung in den Beinen, die meist symmetrisch auftritt. Die PNP äußert sich durch eine Gefühlsstörung, die keine Schmerzen, keine Temperaturunterschiede und keine Bodenbeschaffenheit spüren lässt.

Die Folge davon ist, dass Verletzungen, Fremdkörper im Schuh oder zu enge Schuhe nicht wahrgenommen oder ernst genommen werden und somit auch keine Behandlung oder Schonung der Füße erfolgt.

Außerdem ist die Trophik (Ernährung der Haut) gestört, was zu Schrunden und Rissen führt und dies wiederum zu einer erhöhten Infektionsgefahr.

Die Makroangiopathie stellt eine Mangelernährung des Gewebes dar, das heißt, die Durchblutung ist stark gestört. Diese ist allerdings bei der Wundheilung oder der Muskelarbeit sehr wichtig. Durch die mangelnde Durchblutung kann es zu einer Nekrose (Absterbendes Gewebes) kommen. Die Folge ist eine Amputation des abgestorbenen Gewebes.

Wenn diese zwei Faktoren zusammenkommen kann es durch schlechte Ernährung der Knochen und Knorpel zu einer Veränderung der Knochensubstanz kommen, was zu einer aseptischen Knochennekrose und somit zum Untergang der Knochensubstanz ohne Infektion führt. Unter der Körperlast kommt es zu Verformungen des Fußes, so dass die Tragefunktion völlig außer Kraft gesetzt ist. Nach den Umbauvorgängen beginnt die Regeneration und Knochenneubildung wobei die Entstandene Deformität fixiert wird (z. B. Charcot-Fuß), hierbei ist eine Maßschuhversorgung unumgänglich.

Und

Was kann der Orthopädieschuhmachermeister da für mich tun?

Es gibt die Möglichkeit der Entlastung besonders beanspruchter Stellen am Fuß, je nach Fortschritt des Diabetischen Fußsyndroms. Natürlich kann auch eine komplette Druckumverteilung des Fußes mit einem speziellen Diabetikerschutzschuh in Kombination mit einer diabetesadaptierten Fußbettung erreicht werden, sodass ihr Fuß von äußeren Einflüssen geschützt ist und auch ein gesundes und sicheres Gehen und Stehen erfolgen kann.

Das heißt, egal ob abgeheilter Fußulcus unter der Fußsohle oder nur eine Maßnahme zur Prophylaxe für den gefährdeten Fuß, wir finden die richtige Versorgung für ihre Bedürfnisse.

Zurichtung

Zurichtung

Die orthopädische Zurichtung von konfektionierten Schuhen ist eine gute Methode gewisse Schwächen des Bewegungsaparates auszugleichen, ohne auf optische Aspekte eines ansprechenden Schuhwerks verzichten zu müssen. Es gibt viele Möglichkeiten das Gehen und Stehen zu erleichtern:

Zehenrollen

Ballenrollen
Mittelfußrollen
Schmetterlingsrollen mit Weichbettung der Mittelfußköpfchen
Rigidusrollen
Abrollabsätze
Pufferabsätze
Schuherhöhungen
Absatzerhöhunge
Einlageneinarbeitung

 

Dies sind die häufigsten Veränderungen an Konfektionsschuhen. Sie ermöglichen ein angenehmeres, bequemeres, aber am wichtigsten in vielen Fällen ein schmerzfreies Gehen.

Selbstverständlich führen wir auch ei großes Sortiment an Schuhen, die für orthopädische Schuhzurichtungen geeignet sind. Sie finden bei uns sicher auch den passenden Schuh, der zu ihren individuellen Bedürfnissen passt. Vertrauen sie auf unsere nunmehr 25 jährige Erfahrung und unseren geschulten Blick für Formen, Farben und Funktion.

Bandagen

Ob Behandlung oder Vorsorge:

Bandagen sind hauptsächlich im Sportbereich anzusiedeln und dienen in hohem Maße der Schmerztherapie, zum Beispiel nach Bänderrissen.

Sie werden überwiegend im Knie – und Sprunggelenksbereich eingesetzt. Sie stabilisieren oder führen die Gelenke bis eine komplette Genesung der Band- oder Muskelverletzung erreicht ist. Allerdings sollten sie danach nicht immer getragen werden, nur bei starker Belastung wie zum Beispiel beim Sport. Sonst könnte es durchaus passieren, dass sich die Muskulatur an den „kleinen Helfer“ gewöhnt.

Außerdem sind sie bei muskulärer Schwäche oder Instabilität im Gelenk sehr hilfreich, um Verletzungsrisiken zu minimieren.

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Kontakt:  

GbR Karl-Heinz Löffler & Matthias Löffler, Orthopädie-Schuh-Technik Löffler, Maybachstraße 6, 72116 Mössingen

Telefon:  

+49 07473/22346

Öffnungszeiten:

Montag bis Mittwoch und Freitag von 8.30 Uhr bis 18 Uhr

Samstag von 8.30 Uhr bis 12 Uhr

Donnerstag geschlossen

E-Mail:

info@orthopaedie-loeffler.de

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